Aale

Zu den aalartigen Fischen zählen mehr als 300 verschiedene Arten. Aale zählen zu den sogenannten Knochenfischen und leben fast ausschließlich im Meer. Sie haben einen schlangenförmigen Körper und sind häufig in der Nacht aktiv und gelten als Raubfische. Zu den zwei bekanntesten Arten zählt der europäische Aal, auch als Anguilla anguilla bezeichnet, und der amerikanische Aal, als Anguilla rostrata bezeichnet. Auffällig beim Körperbau der Aale sind die nicht vorhandenen Schuppen. Nur wenige Arten besitzen welche die in dem Fall sehr klein sind und kaum zu erkennen. Die Wirbelsäule kann mehr als 200 Wirbel haben bei Aalen. Bauchflossen gibt es im Gegensatz zu anderen Fischen bei Aalen nicht.

Eine besondere Art ist der Zitteraal. Er wird auch als Electrophorus electricus bezeichnet. Der Zitteraal ist so besonders beliebt, da er Stromstöße erzeugen kann. Diese werden von ihm sowohl zur Verteidigung als auch für die Jagd nach Beute genutzt. Der Zitteraal lebt gerne in schlammigen Süßgewässern die wenig Sauerstoff enthalten, so zum Beispiel im Amazonas. Er kann bis zu 2,5 Meter lang werden und über 20 Kilogramm schwer. Farblich ist der Zitteraal bräunlich oder grau gezeichnet. Der Zitteraal nimmt durch entsprechende Gefäße im Mund Sauerstoff auf und speichert diesen ab. Dieser hält etwa 10 Minuten an, weshalb der Zitteraal im Durchschnitt alle zehn Minuten an die Wasseroberfläche kommt und neue Luft aufnimmt.

Der Zitteraal kann durch elektrische Organe seines Körpers Stromstöße erzeugen, dabei handelt es sich eigentlich um umgebildete Muskeln die für die Erzeugung verantwortlich sind. Die Spannung kann bis zu 500 Volt bei einer Amperezahl von 500 Watt erreichen. Durch diese Hohe Spannung kann der Zitteraal nicht nur kleine Fische töten, sondern auch Menschen tödlich verletzen.


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