Karpfenartige

Karpfenartige Fische werden auch als Cypriniformes bezeichnet (wissenschaftlicher Name). Karpfenfische haben äußerst gut entwickelte Flossen, die Haut ist häufig leicht beschuppt und der Kiefer zahnlos. Die sogenannte Schwimmblase ist in zwei bis drei verschiedene Kammern unterteilt. Karpfenartige Fische werden unterteilt in die folgenden Familien: Karpfenfische selbst, die auch als Weißfische bezeichnet werden, Algenfresser bzw. Saugschmerlen, Saugkarpfen oder Plattschmerlen.

Der Karpfen selbst wird als Cyprinus carpio bezeichnet. Zu seiner Fischgruppe gehören mehr als 1.500 andere Arten. Der Karpfen stammt ursprünglich aus Asien und wurde zur römischen Zeit nach Europa gebracht, wo er in Zuchtbetrieben und Teichen der Klöster lebte. Karpfen sind sehr beliebte Speisefische, besonders zu Sylvester und zu Weihnachten, aber auch in anderen Jahreszeiten. Karpfen leben hauptsächlich in flachen Süßwassern. Ideal als Lebensort dafür geeignet sind Teiche, Baggerseen oder Flüsse mit flachen und langsam strömenden Gewässer.

Karpfen ernähren sich von kleinen Lebewesen wie Insekten, Würmern oder auch Schnecken.

Ein Speisekarpfen hat durchschnittlich ein Gewicht von einem Kilogramm und eine Länge von etwa 30 Zentimetern. In freien Gewässern können sie auch bis über 100 Zentimeter lang werden, allerdings nur in den seltensten Fällen. Die Lachzeit der Karpfen liegt zwischen Mai und Juli, die optimale Wassertemperatur zur Paarung sollte zwischen 18 und 20 Grad liegen.


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