Ölhaltige
Als ölhaltige Fische werden Fische bezeichnet, dessen Filet sogenanntes Tran enthält. Bei Tran handelt es sich um ein besonders fettiges Öl mit einem unangenehmen Geschmack und Geruch. Der Begriff ölhaltiger Fisch ist ein umgangssprachlicher Begriff. Manchmal wird für ihn auch die Bezeichnung pelagiale Fische benutzt. Die Bezeichnung kommt von der Wasserzone („pelagiale Zone“) in der diese Art von Fischen überwiegend schwimmen.
Ölhaltige Fische sind besonders gesund wenn man sie verzehrt, da sie neben Omega-3-Fettsäuren auch Vitamin A und D enthalten. Wissenschaftliche Studien besagen, dass Omega-3-Fettsäuren anti-depressiv wirken sollen und gewisse Gelenkerkrankungen wie beispielsweise Arthritis heilen sollen. Weiterhin sollen Omega-3-Fettsäuren von ölhaltigen Fischen das Risiko einer Herz-Kreislauferkrankung verringern, dies haben zumindest Forschungen von französischen Wissenschaftlern ergeben. Laut einer amerikanischen Studie sollen ölhaltige Fische das Risiko eines tödlichen Herzinfarktes verringern, wenn mindestens zweimal pro Woche ölhaltige Fische gegessen werden.
Welche Fische sind nun aber als ölhaltige Speisefische zu betrachten? Besonders bekannt sind der Aal, der Bückling, die Forelle, der Hering, der Karpfen, der Lachs, die Makrele, die Sardine, der Schwertfisch und der Tunfisch.